Wichtiger Spenden-Hinweis                                                                              

Liebe Freunde und liebe Mitglieder des Denkendorfer Kreises e.V.

Wohl zum letzten Mal werde ich Ihnen hier ein Grußwort schreiben, denn zum Ende dieses Jahres gebe ich mein Amt als Schatzmeisterin ab. Mein hohes Alter verlangt das auch und nach 20 Jahren ist es wohl auch genug.

Herr Norbert Kindler aus Esslingen übernimmt das Amt als Schatzmeister am 01.01.2020 und wird dieses in kompetenter Weise weiterführen.

Ich bedanke mich bei Ihnen sehr, besonders für das große Vertrauen, das ich von Ihnen allen erfahren habe. Sie haben mir so manche Bitte erfüllt, die mir meine Arbeit erleichtert hat.

Ab Jahresbeginn 2020 wird ein neuer Überweisungsträger zur Verfügung stehen, mit dem es besser möglich sein wird, für die Buchung Ihrer Spende und deren Bescheinigung den vollen Absender anzugeben. Für Spenden bis € 200 genügt dieser Überweisungsträger zur Vorlage beim Finanzamt.

Wir sind Ihnen natürlich sehr dankbar, wenn Sie uns weiterhin auf diesem Weg Spenden für die Projekte in Israel, Kaunas und Polen und für unsere Arbeit zukommen lassen würden. Wie Sie selbst wissen, ist z.B. das Porto mit den Jahren erheblich teurer geworden. Dankbar sind wir, wenn Sie uns weiterhelfen könnten, unsere Vorhaben zu finanzieren, zu denen auch die Herausgabe des Rundbriefes gehört.

Mit guten Wünschen und Schalom, Ihre Elisabeth Kinzler-Lieb.

 


 

Projekte und Einrichtungen                                                                                

Im weiteren Verlauf wollen wir Ihnen hier die Projekte und Einrichtungen in Israel und Kaunas/Litauen vorstellen, die wir mit Ihren Spenden unterstützen. 

   2020 Karte Kaunas Litauen Logo    

 1. "Unterstützung notleidender Juden in Kaunas / Litauen" 
 Seit 1996 hat der Denkendorfer Kreis e.V. eine Patenschaft zur Hilfe für notleidende Juden in Kaunas / Litauen übernommen. Über dieses Projekt berichten wir ausführlich im Rundbrief 119 -mehr bitte hier-.
Kaunas / Litauen

 

Logo Nofim

 

 2. "Vereinigung für das bedürftige Kind in Israel, Migdal". Was mehrere schwäbische Familien in Kooperation mit dem isarelischen Sozialministerium und der Migdaler Behinderteneinrichtung "Nofim" seit 1972 aufgebaut haben, können Sie HIER kennenlernen. 

 

2017 LOGO NeveHanna 


 

  3. Kinderdorf "Neve Hanna" - ist ein wirklich besonderes Kinderheim in Israel... 
(mehr erfahren...)

 

 

  (kein Logo)             4. "Haus Benji - für psychisch geschädigte Soldaten in Haifa / Israel
                          
(Im Aufbau)

 

 2013 10 21 Jerusalem Schaare Zedek 

 
   5. "Schaare Zedek" - Krankenhaus in Jerusalem  / Israel 
   Dem Schaare Zedek Krankenhaus ist der Denkendorfer Kreis schon seit den 80er Jahren verbunden. U.a. konnten wir eine Zentrifuge für Blutuntersuchungen und Sauerstoffzelte für die Neugeborenen-Abteilung finanzieren. Die Belastungen während des Golfkrieges machten weit höhere Spenden erforderlich. So kam es im Rahmen der Israelhilfe der  Württembergischen Landeskirche zu großen Spendenaktionen zur Anschaffung von Schutzeinrichtungen gegen Giftgas.  (siehe: www.agwege.de/evangelische-israelhilfe-wuerttemberg).

 
Karte von Polen | Sejny nahe den Grenzen von Russland, Litauen und Belarus

 2020 Sejny Karte Logo

6. "Sejny" - Haus der Erwachsenenbildung
     mit christlich-jüdischem Gespräch in Polen
                       
Auf einer der Denkendorfer Osteuropa-Reisen war es ein "Zufall",  wohl besser eine Fügung genannt, dass diese Verbindung entstand. Polen wurde in seiner Geschichte oft brutal hin und her geschoben. Sejny, ganz im Osten des Landes gelegen, ist dafür ein beredes Beispiel.Und genau dort gibt es eine erstaunliche Einrichtung, die Friedensarbeit im Grenzgebiet der Geschichte leistet. Dazu gehört auch die jüdische Geschichte Osteuropas. Im Rahmen der Berichte über Kaunas finden sich auch Hinweise und Bilder im Rundbrief 119, siehe hier.

 

 

7. Projekt "TENACHON ALS BUCH"
Über dieses Projekt berichten wir in den Rundbriefen 118 und 119, lesen Sie bitte im Rundbrief 118 und Rundbrief 119.

 

2020 09 17 Rundbrief40Jahre 20200917 152234

 

 

  8. Druck und Versand des Rundbriefes

  Seit 1980 - seit 40 Jahres gibt es den "Rundbrief aus
  Denkendorf", zwei oder drei Mal jährlich, kostenlos.

  Z.Zt. hat er eine Auflage von ca. 2.100 Exemplaren und wird per Post an an ca. 1.500 BezieherInnen in Deutschland, an 120 in Israel und an 70 weitere in 14 Länder versand (Argentinien, Belgien, Chile, Frankreich, Großbritannien, Holland, Litauen, Österreich, Polen, Russland, Schweiz, Tschechien, Ungarn und USA).

Bitte unterstützen Sie uns, dass Druck und Versand des Rundbriefes auch weiterhin kostenfrei bleiben kann.




Logo Nofim
"Vereinigung für das bedürftige Kind in Israel - Migdal"

Mehrere schwäbische Familien gründeten 1972 die "Vereinigung für das bedürftige Kind in Israel" und bauten in Migdal, nordwestlich am See Genezareth gelegen, in Kooperation mit dem israelischen Sozialministerium eine arbeitstherapeutische Betonwerkstatt für die Migdaler Behinderteneinrichtung "Nofim" auf. In Migdal produzierte Park- und Gartenmöbel findet man in ganz Israel. Seit 2014 ist eine arbeitstherapeutische Holzwerkstatt dazu gekommen.
Seit 2009 ist das "Elternheim Schevet-Achim" in Migdal eröffent worden, gebaut und betrieben ebenfalls von den Mitgliedern dieser meist aus dem Schwabenland stammenden Familien.

Das entscheidend Bemerkenswerte dieser Israelhilfe ist, dass diese Familien ihren persönlichen Besitz in das "Projekt Migdal" gesteckt haben. Sie wollen dem Staat Israel Gutes tun und Israel segnen, weil sie sich durch Israel gesegnet wissen.

"Wir wollen mit euch gehen, denn wir hören, dass Gott mit euch ist." (Sacharja 8,23)

"Die Migdaler Israelhilfe" wollen wir hier zuerst vorstellen aus einer Außenperspektive: Christa Kramer erinnert in ihrem Artikel von Juni 2013 an Geschehnisse Anfang der 1970er Jahre in Neuhausen-Metzingen, die dann doch unmittelbare Auswirkungen nach und für Migdal hatten. Ihre z.T. sehr persönlichen Erinnerungen sind überschrieben: Die "Freunde Israels e.V." - Rückblick auf eine schwäbische Israelhilfe von besonderer Art.

Ein kurzer Situationsbericht von Johannes Merker und Christa Kramer nach einem Besuch in Migdal im Juni 2014 gibt Einblick in die neue Entwicklung, deshalb der Titel: "Le dor wa dor" - "von Generation zu Generation".

Hier der "Rundbrief aus Migdal", Mai 2016. Die Mitarbeiter in den Werkstätten und dem Elternheim berichten von ihrer Arbeit, auch den Problemen, denen sie sich laufend gegenüber sehen, und den Anliegen, die sie an die Unterstützer und Freunde hier in Deutschalnd haben. (pdf bitte beidseits und lange Kante spiegelnd auf Papier ausdrucken, falten) 

Nach einem Besuch im August 2017 entstand dieser kleine Bilderbogen, hier als pdf

Hier der "Rundbrief aus Migdal", Januar 2019, mit Berichten auch über das "Elterheim Schevet-Achim" (Altenheim).

Hier der Rundbrief mit Tätigkeitsbericht vom 25.09.2020.
Anm.: Wir finden es gut, dass die MitarbeiterInnen in Migdal Ihre Berichte ohne großen bürogratischen Aufwand und Aussehen erstellen; wir wissen aus vielen Jahrzehnten, dass sie ihre ganze Kraft zuerst in die Betreuung der Menschen investieren!

 



2017 LOGO NeveHanna  "Kinderdorf Neve Hanna"

Was ist Neve Hanna?

Neve Hanna - "Oase der Hanna" - ist ein Kinderheim in Israel, benannt nach der Berliner Pädagogin Hanna Kaphan, mit deren Wiedergutmachung Hanni Ullmann 1974 die ersten zwei einfachen Häuser in den Sanddünen der erst kurz zuvor gegründeten Stadt Kiryat Gat erwarb.

Neve Hanna ist ein Heim für Kinder aus sozial gestörten oder zerrütteten Familien. Krankheit, Drogen, Alkohol, sexueller Missbrauch, Armut und Vernachlässigung sind die häufigsten Gründe, weshalb die Sozial- und Wohlfahrtsbehörde dem Heim Kinder zuweist. Sie trägt aber nur ca. 65% der Unterhaltskosten. Die 80 Kinder im Alter von 6 bis 18 Jahren, die in Neve Hanna leben, werden in familienähnlichen Gruppen betreut von je einer Hausmutter, einem Erzieher, einem/r jungen Israeli/n (der/die entweder ein zusätzliches Dienstjahr vor dem Armeedienst oder aber einen sozialen Ersatzdienst leistet) und einem oder einer jungen Freiwilligen aus Deutschland. In Neve Hanna bestehen sechs Wohngruppen mit jeweils 12 bis 14 Kindern.


Kinder, die in Neve Hanna ein Zuhause gefunden haben

Jede Gruppe wohnt in einer Wohnung mit hell und freundlich eingerichteten 2-oder 3 Bett-Zimmern mit eigenen Duschen und Toiletten, einem Gemeinschaftsraum und einer Küche, in der das Frühstück und Abendessen selbst zubereitet werden. Zur Gesamtanlage gehören Büroräume, ein großer Gemeinschaftssaal, der am Schabbat und an den Festtagen auch als Synagoge benutzt wird, eine Bibliothek, ein Sportplatz, ein Fitnessraum, ein Streichelzoo und Räume für Freizeitkurse wie Töpfern, Malen, Fotografieren und Musizieren. Außerdem gibt es eine Zentralküche, in der das Mittagessen gekocht wird.

Mehr erfahren über den Alltag und die pädagogischen Ziele, beonders aber über die Möglichkeit als Volontär oder Volontärin in Neve Hanna zu arbeiten finden Sie Hier.

Spendenbrief November 2017 

Spendenbrief November 2019

Jahresbrief Neve Hanna 2020

Jahresbrief Neve Hanna 2021 und ein Bericht aus Schneller Magazin 4/2021 über jüdisch-arabische Begegnungen am Rande des Negev